Zandys Tagebuch vom A-Wurf
(Kapitel 4 – Manchmal kommt es anders … )

25. Januar 2005

Frauchen geht es auch heute noch immer nicht gut. Sie friert und ist ganz wackelig auf den Beinen. Mit Ilmo verstehe ich mich immer noch nicht so gut.
Inzwischen ist er mir zwar nicht mehr so unsympathisch, aber jetzt hat er anscheinend die Nase voll von mir. Auch wenn ich mich auf einen Bretterstapel stelle, um größer zu sein beeindruckt ihn das nicht … Männer!

Frauchen ist schon ganz verzweifelt und will am liebsten wieder nach Hause fahren. Aber dafür ist sie zu krank. Also legt sie sich wieder etwas hin.
Zwischendurch hat sie versucht, Coopers Frauchen zu erreichen. Vergeblich
Mit dem Autohaus hat sie eine Verlängerung des Mietwagens um 2 weitere Tage erreicht, so dass wir erst am Donnerstag nach Hause müssen.
Mittags rief Coopers Frauchen an. Wir verabredeten ein neues Treffen um 15:00 Uhr.

Wir waren um 14:50 Uhr schon da. Cooper kam zur Tür und ich begrüsste ihn gleich schwanzwedelnd. Wir spielten in der Wohnung, sollten aber im Flur und in der Küche bleiben, da dort keine Teppiche liegen. Frauchen trank in der Zeit Tee mit Coopers Frauchen im Esszimmer, so dass Cooper und ich uns verziehen konnten … Cooper zeigte mir seine Schlafecke unter der Kellertreppe und wir kuschelten dort zusammen …

Dann kamen auch schon unsere Frauchen hinterher. Schließlich sprang Cooper auf mich und es passierte … Wir hingen von 15:35 Uhr bis 15:55 Uhr sehr aneinander. In dieser Zeit stützten unsere Frauchen unsere Köpfe und streichelten uns, damit wir uns geborgen fühlen. Schließlich war es für uns beide das erste Mal. Nachdem wir uns gelöst hatten, gingen wir alle wieder nach oben. Cooper zeigte mir jetzt noch seinen Garten. Später ging es wieder zur Pension, wo wir erstmal viel geschlafen haben. Nachts musste ich mich viel putzen. Morgen wollen wir Cooper nochmal besuchen. Mal sehen, was passiert.

P.S. Vormittags war ich beim Tierarzt gewesen. Er sagte laut Zellabstrich wäre heute oder morgen der richtige Tag gewesen. Laut Blutuntersuchung wäre der Eisprung am Freitag.

 

26. Januar 2005

Wir haben lange geschlafen, bis kurz vor 8:00 Uhr. Nach einem kurzen Spaziergang – ohne Leine, denn die haben wir bei der Aufregung bei Cooper vergessen – gab’s für Frauchen und mich Frühstück. Danach bin ich raus auf den Innenhof. Ilmo und Artos fanden mich heute ganz toll. Artos war ganz aufgeregt und musste sofort Pipi. Ilmo ging es ähnlich. Herr Beham meinte, heute wäre der richtige Tag. Ilmo wollte mich besteigen, aber da nahm Herr Beham Ilmo weg und sagte: „Nein Ilmo, jetzt ist es zu spät“. Ich war auch ganz froh, denn schließlich bin ich Coopers Frau.

Wir haben später Cooper besucht, nachdem wir vorher noch in Vilstal Essen und in Eging am See einen schönen Schneespaziergang gemacht hatten.

Als wir bei Cooper ankamen, bin ich gleich aus dem Auto gesprungen und zur Tür gelaufen. Ich junkte und Coopers Mini-Herrchen Yannik machte die Tür auf. Cooper wollte aber nur noch schmusen. Ich hatte mich wohl zu früh gefreut. Vielleicht war er noch zu müde.

 

27. Januar 2005

Heute hat Frauchen wieder die Koffer gepackt. Vor der Heimfahrt gings nochmal zu Cooper. Der wollte aber wieder nur schmusen. Das ist zwar auch schön, aber eigentlich wollte ich mehr … Bei Cooper war aber nicht mehr drin, so dass wir uns von ihm und seiner Familie verabschiedeten und uns auf den Heimweg machten.

Auf dem Heimweg brachten wir den Leihwagen zur Werkstatt zurück, die Ladung wurde umgepackt und wir fuhren weiter Richtung Heimat. Diesmal klappte alles gut und um 19:30 Uhr waren wir wieder Zuhause.

Wir gingen bei Tante Trude, Onkel Paul sowie bei Meggy mit Liane und Günter vorbei. Meggy lief freudig auf mich zu, schnüffelte an mir und knurrte. Sie roch bestimmt noch Cooper. Das war nicht nett, denn was kann ich dafür?

(weiter in Kapitel 5)

Fortsetzung folgt …

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